Ein- oder Mehrzahnfräser?
Die Frage nach dem idealen Fräser ist von dem zu bearbeitenden Material abhängig. Bei "weichen" Materialien wie Kunststoff (PVC, Plexiglas, Kömacel, usw.), Holzwerkstoffe (Spanplatten) und NE-Metalle (weiches Aluminium, Alucobond, usw.) ist meist der Einschneider im Vorteil, da hier das Problem der Schneidenerosion gegenüber der Verstopfungsgefahr zurücktritt.
Bei sehr harten Kunststoffen und bei härteren Alu-Sorten (kurzspanend) ist der Zweischneider besser geeignet. Bei Stählen werden überwiegend Fräser mit 4 oder mehr Schneiden verwendet.
Einzahnfräser
Einzahnfräser werden meist bei der Bearbeitung von „weichen“ Werkstoffen eingesetzt. Ihre sehr große Spankammer gewährleistet eine ideale Spananbfuhr sowie eine hohe Abtragsleistung.
Mehrzahnfräser
Mehrzahnfräser werden bei der Bearbeitung von „härteren“ Werkstoffen eingesetzt. Es wird eine höhere Laufruhe erreicht, da immer mehrere Schneiden im Eingriff sind. Je mehr Schneiden das Werkzeug aufweist, desto kleiner fallen die einzelnen Späne aus. Ein weiterer Vorteil des Mehrzahnfräser ist eine höhere Oberflächengüte.
Unterscheidung nach Werkstoff
Holz wird ohne Kühlschmierstoff (KSS) und mit hoher Schnittgeschwindigkeit gefräst. Da das Holz ein schlechter Wärmeleiter ist, treten an den Werkzeugoberflächen hohe Temperaturen auf. Deshalb müssen Vorschub und Frästiefe so gewählt werden, dass die Oberfläche keine Brandspuren aufweist.
Kunststoffe werden mit mittlerer Schnittgeschwindig- keit bearbeitet und, je nach Art des Materials (Härte und plastischem Verhalten) wird Wasser oder Alkohol zum Kühlen verwendet.
Die Schnittgeschwindigkeit für Metalle umfasst, je nach Art (spröde oder zäh) ein breites Spektrum. An Maschinen wird mit etwa 20–300 m/min. gearbeitet. In der Serienfertigung oder bei fräsintensiven Werkstücken, z. B. bei Spanten in Flugzeugen, werden aufgrund der Wirtschaftlichkeit alle Parameter optimal aufeinander abgestimmt und es sind Geschwindigkeiten bis 10.000 m/min möglich. In den meisten Fällen kommen dabei Kühlschmierstoffe zum Einsatz, doch besteht eine eindeutige Tendenz hin zu trockener Bearbeitung.
Der Anteil der KSS-Kosten an den Gesamtkosten eines gefrästen Werkstücks beträgt zwischen 10 und 20 %.
Die verwendeten Werkzeuge unterscheiden sich ebenfalls stark in Schneidenmaterial und -form. Holz- und Kunststofffräser weisen im Gegensatz zu Metallfräsern immer einen positiven Spanwinkel und größere Spankammern auf.

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Einzahnfräser mit Rechtsdrall


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Einzahnfräser mit Rechtsdrall
Entwickelt für die CNC-Bearbeitung von Aluminium, Leicht- und Buntmetallen sowie von Thermoplasten und Duroplasten.
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Einzahnfräser mit Linksdrall

Einzahnfräser mit Linksdrall
Die Werkzeuge garantieren höchste Schnittleistung auch auf CNC-Graviermaschinen.
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Einzahnfräser Schaft 3

Einzahnfräser Schaft 3 mit optimierter Schneidengeometrie
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Unsere Einzahnfräser sind zum HSC-Fräsen geeignet.
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Einzahnfräser Schaft 4

Einzahnfräser Schaft 4 mit optimierter Stirnschneidengeometrie
Entwickelt für die CNC-Bearbeitung von Aluminium, Leicht- und Buntmetallen sowie von Thermoplasten und Duroplasten.
Die Werkzeuge garantieren höchste Schnittleistung auch auf CNC-Graviermaschinen. Unsere Einzahnfräser sind zum HSC-Fräsen geeignet. Sonderausführungen erhalten Sie auf Anfrage.
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Einzahnfräser Schaft 6

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Einzahnfräser Schaft 6 Entwickelt für die CNC-Bearbeitung von Aluminium, Leicht- und Buntmetallen sowie von Thermoplasten und Duroplasten. Die Werkzeuge garantieren höchste Schnittleistung auch auf CNC-Graviermaschinen (zum Sonderausführungen erhalten Sie auf Anfrage.
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Mehrzahnfräser

Mehrzahnfräser
Bei sehr harten Kunststoffen und bei härteren Alu-Sorten (kurzspanend) sind Mehrzahnfräser besser geeignet als Einzahnfräser.
Bei Stählen werden überwiegend Fräser mit 4 oder mehr Schneiden verwendet.
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Wissenswertes
Einzahnfräser
Einzahnfräser werden meist bei der Bearbeitung von „weichen“ Werkstoffen eingesetzt. Ihre sehr große Spankammer gewährleistet eine ideale Spananbfuhr sowie eine hohe Abtragsleistung.
Mehrzahnfräser
Mehrzahnfräser werden bei der Bearbeitung von „härteren“ Werkstoffen eingesetzt. Es wird eine höhere Laufruhe erreicht, da immer mehrere Schneiden im Eingriff sind. Je mehr Schneiden das Werkzeug aufweist, desto kleiner fallen die einzelnen Späne aus. Ein weiterer Vorteil des Mehrzahnfräser ist eine höhere Oberflächengüte.

Form A:
Schneidendurchmesser kleiner als Schaftdurchmesser

Form B:
Schneidendurchmesser gleich Schaftdurchmesser
Gegenlauffräsen
Beim Gegenlauffräsen bewegt sich die Schneide des rotierenden Werkzeugs im Eingriffsbereich entgegen der Vorschubrichtung des Werkstücks und bildet einen vom Eintrittspunkt zum Austrittspunkt der Schneide sich verdickenden Span (Kommaspan). Vor dem Eintreten der Schneide in den Werkstoff gleitet sie auf der Arbeitsfläche und verfestigt das vorhandene Gefüge. Dadurch entsteht erst eine hohe Reibung und anschließend muss die Schneide durch das verfestigte Material dringen. Infolge der zunehmenden Spandicke ist die Maschine unterschiedlich belastet und neigt zu Vibrationen (Siehe hierzu auch: Regenerativeffekt). Auch ist dadurch bedingt der Kraftaufwand langsam ansteigend. Bei Schneideneintritt ist er gering, weil noch wenig Material abgenommen werden muss, wächst aber dann während des Fräsvorgangs an und erreicht kurz vor Schneidenaustritt seinen maximalen Wert, bevor der Kommaspan schließlich abgetrennt wird.
Der während des Fräsvorgangs durch die Verdichtung entstehende hohe Druck verursacht einen starken Verschleiß der Freiflächen an den Schneiden, wodurch sich die Standzeit verringert. Aufgrund dieses Nachteils ist das Gegenlauffräsen somit nur ökonomisch sinnvoll, wenn Werkstücke harte und verschleißend wirkende Randzonen aufweisen (geringerer Verfestigungseffekt) oder wenn der Tischantrieb nicht ohne Spiel ist. Die im Gegenlauf gefrästen Flächen besitzen zwar eine durch den Gleitvorgang der Schneide glatte, jedoch wellige Struktur.

Gleichlauffräsen
Beim Gleichlauffräsen bewegt sich die Schneide des rotierenden Werkzeugs im Eingriffsbereich in Richtung des Vektors der Werkstückvorschubrichtung. Baut sich beim Gegenlauffräsen die Kraft langsam auf, so ist sie beim Gleichlauffräsen unmittelbar bei Schneideneintritt am größten, nimmt dann aber kontinuierlich ab. Der Span reißt bei Schneidenaustritt ab, wodurch eine matte Oberfläche entsteht.(Bedingt durch den kommaförmigen Span wird anfangs viel Material abgenommen und am Ende wenig.)
Die kraftrichtungsbedingte Neigung des Fräsers, das Werkstück ruckartig in Vorschubrichtung zu reißen, begünstigt ungewollte Änderungen in der Schlitten- bzw. Werkstückposition. Deshalb muss die Vorschubeinrichtung des Schlittens der Werkzeugmaschine absolute Spielfreiheit bzw. hohe Steifigkeit aufweisen. Aufgrund der geringeren Ratterneigung sind die erreichbaren Oberflächengüten beim Gleichlauffräsen gegenüber dem Gegenlauffräsen unter sonst gleichen Zerspanungsbedingungen besser – vorausgesetzt, diese begünstigen nicht die Bildung von Aufbauschneiden.
Wegen des geringeren Schneiden- und Freiflächenverschleißes kann mit gleicher Standzeit gegenüber dem Gegenlauffräsen die Vorschubgeschwindigkeit um 50 % erhöht werden.

Rechtsdrall
Beim Rechtsdrall werden die Späne nach oben abgeführt. Nachteilig ist, dass der Fräser versucht das Werkstück anzuheben (problematisch bei Vakuum-Tischen).

Linksdrall
Beim Linksdrall werden die Späne nach unten abgeführt. Vorteil hierbei ist, dass der Fräser einen gewissen Druck auf das Werkstück ausübt. Dies ist bei der Benutzung von Vakuum-Tischen sowie bei folierten oder bedruckten Werkstücken von Vorteil (kein Ablösen von Farbe oder Folie).




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